Datenverarbeitung in der EU
Anwendungsdaten werden ausschließlich in europäischen Rechenzentren verarbeitet.
Unsere Infrastruktur
Anwendungs-Hosting -- Deutschland
Alle Anwendungsdaten und die Datenbank liegen ausschließlich in einem deutschen Rechenzentrum.
KI-Gateways -- ausschließlich EU
KI-Anfragen laufen über EU-gebundene Gateways (Frankreich und AWS Frankfurt) sowie EU-Direktrouten. Die EU-Bindung ist technisch erzwungen -- Aufrufe gegen Nicht-EU-Endpunkte werden blockiert.
Unsere technischen Maßnahmen
Rechtlicher Rahmen für Drittlandübermittlungen: DSGVO Art. 44–50 (Kapitel V — Übermittlungen in Drittländer).
Häufige Fragen zur EU-Datenverarbeitung
Wo werden meine Daten verarbeitet?+
Anwendungsdaten (Konten, Konversationen, Konfigurationen, Datei-Uploads) liegen in einem deutschen Rechenzentrum (Hetzner Falkenstein). KI-Anfragen werden über EU-gebundene Gateways in Deutschland (AWS Frankfurt) und Frankreich sowie über EU-Direktrouten geroutet. Eine vollständige Übersicht der Standorte steht im AVV, Anhang B.
Wer ist datenschutzrechtlich Verantwortlicher?+
Der Kunde ist Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO. HOVIGuard ist Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Die genauen Pflichten beider Seiten regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV).
Welche Sub-Prozessoren werden eingesetzt?+
Hetzner Online GmbH (Hosting, DE), Requesty Ltd. (Primär-Gateway, UK mit EU-Angemessenheitsbeschluss, Verarbeitung in AWS Frankfurt), OpenAI Ireland Ltd. (EU-Endpunkt), Google Cloud EMEA Ltd. (Vertex AI EU Multi-Region), Amazon Web Services EMEA SARL (Bedrock Frankfurt), SpaceXAI LLC, vormals xAI (EU-Region eu-west-1 mit Zero Retention), Eden AI SAS (aktiver KI-Gateway, FR), Stripe Payments Europe Ltd. (Zahlung, IE), Neue Medien Münnich GmbH (SMTP, DE) und Hetzner Storage Box BX11 (verschlüsselte Off-Site-Sicherungen, DE). Vollständige Liste mit Garantien im AVV, Anhang B.
Was passiert bei Drittland-Übermittlungen?+
Übermittlungen außerhalb der EU werden auf das technisch Unvermeidbare beschränkt. Für Stripe und xAI greifen Standardvertragsklauseln (SCCs) sowie zusätzliche Schutzmaßnahmen (Tokenisierung, Zero Retention, IP-Pseudonymisierung). Details stehen im Transfer Impact Assessment (auf Anforderung).
Welche technischen Maßnahmen sind aktiv?+
Transportverschlüsselung mit TLS 1.3 als bevorzugter und TLS 1.2 als Mindestversion, vollständig verschlüsselte Sicherungen (BorgBackup, AES-256 mit BLAKE2b-Authentifizierung), AES-256-GCM-verschlüsselte Ablage der Zugangsdaten, Multi-Tenant-Isolation auf Datenbankebene und regelmäßige Sicherheits-Updates. Eine vollständige Liste der TOMs (Technisch-Organisatorische Maßnahmen) liegt im AVV, Anhang A.
